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Studienfahrt in die europäische Metropole Brüssel – der GSW-Französischkurs erkundet die europäische Hauptstadt

Zum Abschluss des Schuljahres hatte GSW-Französischlehrerin Katja Burk noch etwas Besonderes für ihren Französisch neu-Kurs der Jahrgangsstufe 10 (EF) organisiert: In einer zweitägigen Studienfahrt erkundete sie mit ihren Schüler*innen und in Begleitung von Referendar Jonas Völckers die europäische Metropole Brüssel, die als weltoffene und multikulturelle Stadt gilt, in der man neben Französisch und Niederländisch auch viele andere Sprachen spricht.

Erkundung des Planetariums per Audioguide

Erkundung des Planetariums per Audioguide

Bei Besichtigung der 1847 eröffneten Passage „Galeries Royales Saint-Hubert“, die von Beginn an zahlreiche Luxusgeschäfte anzog und Brüssel das Flair einer europäischen Metropole gibt, konnten die Schülerinnen Leni Köcher und Jana Schumacher gleich ihre Sprachkenntnisse unter Beweis stellen. Sie wurden vom belgischen Fernsehsender RTBF dazu befragt, wie sie die Passage finden. Die beiden stellten sich der Herausforderung gewandt, indem sie in englischer Sprache antworteten und sich dann auf Französisch bedankten.

Bei Besichtigung der Altstadt mit ihren romantischen kleinen Gassen wurde der „Grand Place“ erkundet, der als einer der schönsten Plätze der Welt gilt. Er ist der zentrale Platz Brüssels, eingerahmt von majestätischen Zunfthäusern, die überwiegend aus dem 17. Jahrhundert stammen, und zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Natürlich stand auch eine Erkundungstour des berühmten „Manneken Pis“, auch Petit Julien genannt, auf dem Plan.  Die nur 61 cm große Bronzestatue ist das Wahrzeichen Brüssels und gilt als Sinnbild für Kühnheit und Mut, aber auch für Meinungsfreiheit und Widerstandsgeist.

Einer Legende nach soll der kleine Junge feindliche Belagerer belauscht und im richtigen Moment auf eine schon brennende Lunte urinierte haben. So verhinderte er das Sprengen der Mauern der Stadt.

In der Nähe des Manneken Pis wurde deutlich, wie sehr die Belgier Comics lieben: Über 50 Hauswände und Fassaden in der Innenstadt sind mit Comics verziert, natürlich auch mit dem bekanntesten Comic-Helden der Belgier und zwar mit Tim (Tintin), Kapitän Haddock und Struppi (Milou), die quer über eine Hauswand laufen.

Ein besonderes Highlight der Studienfahrt war schließlich der Besuch des „Parlamentariums“, der berühmten Instanz, die die Bürger Europas auf EU-Ebene vertritt.

„Nach einem Security Check haben wir das Parlamentarium mit einem Audioguide erkundet. Es gab interaktive Karten, Rollenspiele, einen 360°-Panoramafilm und verschiedene Tableaus zur Geschichte der europäischen Union. Auch namhafte Dichter, Denker, Künstler und Politiker:innen, die die europäische Gesellschaft geprägt haben wie u.a.  Victor Hugo, Shakespeare, Adenauer oder Mozart wurden vorgestellt. Interessant war auch, dass alle Besucher*innen ihre individuellen Wünsche für Europa in ihrer Landessprache online auf Screens posten konnten”, erzählten die Schülerinnen Jana Schuhmacher und Leni Köcher begeistert.

Die Studienfahrt wurde durch den Besuch des Atomiums, des Justizpalastes und der Kapellenkirche, eines der ältesten Monumente in der belgischen Hauptstadt, noch abgerundet.

Am Ende der Studienfahrt waren sich alle einig: ein wunderbares Erlebnis mit großartigen Eindrücken bei wunderbarem Sommerwetter.

Der Französisch neu-Kurs der EF

Der Französisch neu-Kurs der EF

Bei strahlendem Sommerwetter vor dem Atomium

Bei strahlendem Sommerwetter vor dem Atomium

Einer der berühmtesten Plätze der Welt: der „Grand Place“!

Einer der berühmtesten Plätze der Welt: der „Grand Place“!

Schülerinnen im Interview

Leni Köcher und Jana Schuhmacher werden vom belgischen Fernsehsender in den Galeries Royales Saint-Hubert interviewt.