• Internat Schloss Wittgenstein, Hauptgebäude

Soziales Engagement am GSW wird groß geschrieben – GSW-Schüler*innen unterstützen Schüler*innen in Uganda

Im Erdkundeunterricht der Klasse 9a kam im Rahmen des Themas „Eine Welt – eine ungleiche Welt“ bei den Schüler*innen schnell die Frage auf, wie man v.a. Kindern in Afrika, die besonders unter sehr schlechten Bedingungen leben müssen, unterstützen kann.

Schnell waren sich die Jugendlichen einig, dass man etwas unternehmen sollte. Zusammen mit ihrem Lehrer Jonas Heß, der momentan sein Referendariat am GSW absolviert, überlegten sie, wie sie aktiv etwas tun könnten und entdeckten die Hilfsorganisation „Abaana“.

Klasse 9a vom Gymnasium Schloß Wittgenstein mit der Flagge von Uganda

Die Klasse 9a des Gymnasiums Schloss Wittgenstein hat im Rahmen des Erdkundeunterrichts das Hilfsprojekt „Abaana“, das Schulkinder in Uganda fördert, unterstützt. Zum Gruppenfoto stellten sie sich mit der ugandischen Flagge auf. Links im Bild: Referendar Jonas Heß, der den Kontakt zur Hilfsorganisation herstellte.

„Abaana“ ist ein ehrenamtlich arbeitender Verein, der sich um Kinder in Uganda kümmert, insbesondere um die schulische Bildung in einem kleinen Dorf namens Nyamirima.
So bedeutet „Abaana“ auch Kinder auf Rutooro, einer Bantu-Sprache, die in Uganda gesprochen wird. „Seit März 2015 unterstützen wir einen Kindergarten, eine Grundschule und seit drei Jahren auch eine Secondary School im Dorf Nyamirima“, berichtet Birgit Stall von der Hilfsorganisation.

Wir sichern auch den Schulbesuch der mittlerweile 800 Kinder im Alter zwischen 4 und 16 Jahren.

„Ergänzend dazu unterstützen wir Umweltprojekte wie die Erschließung von Trinkwasserquellen sowie den Bau von Energiesparkochöfen“.

Die Schüler*innen sammelten voller Eifer mit Unterstützung ihrer Eltern nützliche Gegenstände wie Zahnbürsten, feste Seifen, Stifte, Waschlappen, Hygieneartikel, Spielsachen, Collegeblöcke, Malblöcke, Zahnpasta und vieles mehr und packten in Abstimmung mit der Hilfsorganisation bunte Päckchen. Mehr als 500 Artikel kamen so zusammen!
Im Englischunterricht wurden Briefe verfasst, um Kontakt zu den Kindern vor Ort aufzunehmen und Brieffreundschaften zu ermöglichen.

„Wir wollten aufmerksam machen, wie gut wir es haben und wie kleine Geschenke aus unserem Alltag, wie z.B. eine Zahnbürste oder ein Teddybär einem Kind in Uganda unfassbar viel Freude bereiten kann. Ich fand es gut, dass wir im Erdkundeunterricht über so wichtige Themen sprechen und etwas getan haben“, äußert sich Nelly Heim aus der 9a. „Es hat ebenfalls sehr die Klassengemeinschaft gestärkt, da wir das Projekt zusammen geplant und durchgeführt haben“, freut sich Klassenkamerad René Weber.

Auch Referendar Jonas Heß äußert sich begeistert: „Das Engagement der Schüler*innen war unglaublich. Als ich dann die Mengen an Spenden gesehen habe, die die Schüler*innen selbstständig gesammelt und organisiert haben, war ich wirklich beeindruckt und gerührt. Dieses Projekt wird definitiv weiterhin verfolgt.“