• Internat Schloss Wittgenstein, Hauptgebäude

Besonderer Englischunterricht am Gymnasium Schloss Wittgenstein

Per Videokonferenz Austausch über den Atlantik

Videochat

Englischunterricht der besonderen Art: per Videochat hatten die Schülerinnen und Schüler des GSW Gelegenheit, mit Schauspieler Ruben Lebron (o.li.) in Amerika über das Thema „American Dream“ zu sprechen. Die Schülerinnen und Schüler nutzten iPads. Zeitgleich wurde die Konferenz über das Activboard im Klassenraum übertragen.

Im Englischunterricht der Oberstufe am Gymnasium Schloss Wittgenstein ist das Thema „The American Dream“ ein wichtiger Bestandteil des Lehrplans, doch selten haben die Schülerinnen und Schüler die Chance, Menschen zu befragen, die selbst in den Vereinigten Staaten Amerikas wohnen und vielleicht sogar an diesen Traum glauben.

Anders sah dies letzten Freitag aus. Per Videokonferenz hatten die Schülerinnen und Schüler der Q1 des Gymnasiums Schloss Wittgenstein die Möglichkeit, ganz persönliche Fragen zu stellen. Beantwortet wurden diese von dem in Atlanta lebenden Schauspieler Ruben Lebron, der selbst als 19jähriger von Puerto Rico in die Staaten gezogen ist und passenderweise derzeit seine Masterarbeit über die Mythologie des amerikanischen Traums schreibt. Ein echter Insider also.

Einen so persönlichen Eindruck zu gewinnen, ist im Englischunterricht oft nicht möglich, somit wurde es umso spannender für die Schülerinnen und Schüler sowie die Englischlehrerinnen Anna Gerlach und Isabelle Schneller, als es dann auch um Ruben Lebrons persönliche Lebensgeschichte ging. Denn hat er vielleicht unbewusst nicht auch seine Heimat verlassen, um in Amerika ein besseres, erfüllteres Leben zu führen? Mr. Lebron hat mit großer Ausführlichkeit die Fragen der Schülerschaft beantwortet, sodass eine Schulstunde dann doch sehr schnell vorbeiging.

„Ich fand es sehr interessant mit jemanden, der in Amerika lebt, über den American Dream zu sprechen und zu hören, was der American Dream für ihn bedeutet,“ sagte die Schülerin Laura Arts aus der Q1 im Anschluss.

So war der digitale Austausch über den Atlantik ein voller Erfolg und eine Wiederholung ist für nächstes Jahr bereits geplant.