• Internat Schloss Wittgenstein, Hauptgebäude

Verleihung der DELF Zertifikate am Gymnasium Schloss Wittgenstein

Seit dem Schuljahr 2019/20 kann man am Gymnasium Schloss Wittgenstein die DELF-Prüfung ablegen. Die Kompetenzen hierfür werden bereits im Unterricht erlernt und im Workshop der Französischkurse intensiviert. Dafür trafen sich die Schüler nachmittags mit Französisch-Lehrerin Katja Burk und ihrem Oberstufenkurs der Klasse 12. Gemeinsam mit den Abiturientinnen des Jahrgangs 2020 Antonia Müllers, Vanessa Rehm und Kader Sahan wurde für die schriftliche und mündliche DELf-Prüfung trainiert.

DELF-Zertifikate für Schüler am Gymnasium Schloß Wittgenstein

(v. li. nach re.): Schulleiter Christian Tang, Isabell Klinkert, Mika Bernhardt, Luca Hofheinz (alle Klasse 8b), Freya Burk (Klasse 9a) und Französischlehrer Jan Klingelhöfer

Die schriftliche Prüfung absolvierten die Schülerinnen und Schüler am Gymnasium Schloss Wittgenstein unter Aufsicht von Französischlehrer Jan Klingelhöfer. Zur mündlichen Prüfung am Städtischen Gymnasium in Olpe begleitete Katja Burk dann ihre Schützlinge. Die Aufregung war bei allen Prüflingen groß und sie gingen mit leichter Nervosität und Spannung in die zehnminütige Prüfung, die von externen Prüfern abgenommen wurde. Es gab drei Prüfungsteile, die sich nach Schwierigkeitsgrad steigerten: Zunächst musste man sich angemessen vorstellen, dann über ein Thema nach Wahl berichten und schließlich ein Gespräch mit dem Prüfer führen.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen!

Die A1-Prüfung haben Luca Hofheinz (8b) mit 71/100 Punkten, Mika Bernhardt (8b) mit 69,5/100 Punkten und Isabel Klinkert (8b) mit 68,5/100 Punkten bestanden. Freya Burk (9a) erreichte in der A2 Prüfung sogar 73,5/100 Punkten.

Die Schloss-Schülerinnen und- Schüler erwerben mit DELF im Rahmen ihrer Schulausbildung ein international anerkanntes Zertifikat, das ihnen – als Ergänzung zu den staatlichen Prüfungen – sehr von Nutzen sein kann. Gerade diejenigen, die Französisch nach der 9. Klasse abwählen, können mit dem DELF-Diplom klar definierte und anerkannte Sprachkompetenzen nachweisen, während die Französischnote im Ausland oft nur wenig aussagekräftig ist.

„Das Diplom kann daher weltweit in vielen Situationen hilfreich sein, in denen Französischkenntnisse verlangt werden: Im Studium, bei der Praktikumssuche und im Beruf.“,

äußert sich Katja Burk, die Organisatorin des DELF-Projektes am Schloss-Gymnasium.

Durch fortschreitende Angleichung der Bildungsabschlüsse werden Ausbildung und Studium auch im europäischen Ausland immer einfacher. Die Prüfung besteht aus vier Teilprüfungen (A1, A2, B1, B2), die den Stufen des gemeinsamen europäischen Referenzrahmens entsprechen. Über jede Teilprüfung erhält man ein eigenes Zertifikat. Geprüft werden die Kompetenzen Hören, Lesen, Sprechen und Schreiben. Mit DELF in der Tasche kann der Schüler den Fortschritt seiner Sprachkenntnisse nachweisen; der Wissensstand wird vergleichbar. Außerdem lernt er frühzeitig eine echte Prüfungssituation kennen.

Alle Schloss-Schülerinnen und -Schüler sind auf alle Fälle hoch motiviert weiter zu machen und das B2-Diplom anzustreben.