Ein Gedicht – anstatt langweiliger Worte – eher was von der ironischen Sorte

Jan Glöckner und Herr Kaufmann im Poetry-Battle:

Zu Weihnachten soll man sich wohl besinnen,
demütig und dankbar für das Erreichte sein.
Die innere Einstellung muss dafür aber stimmen –
nicht ganz so leicht in diesem Verein!

Manch Pappenheimer scheint vom Grinch besessen,
für Schule wird da nichts getan,
denkt nur an Freizeit, Chillen, Essen –
doch ich zieh euch auch diesen Zahn!

Im Zähneziehen da sind sie Spitze,
erraten jeden heimlich ausgeheckten Plan
finden Verstecktes in jeder noch so kleinen Ritze –
davon sind unsre Früchtchen absolut nicht angetan.

Zum Glück sind solch Momente selten.
Doch auch uns kleine Jungs sticht oft der Hafer!
Zumeist gibt’s hier eher wenig zu schelten,
Wir sind schlichtweg viel braver!

Ihr seid schon echt ganz nett und lieb geworden
Strebsamer, fürsorglicher, sogar lernbereit!
Nur noch sehr selten muss ich mich sorgen,
Wir haben weder Beef noch Streit.

Am Beispiel „Handy“ hat man toll gemerkt,
- es störte die Regelwandlung -
wie ihr zusammen die Gemeinschaft stärkt,
durch eine demokratische Verhandlung.
Jawohl, auch Schulisch liefs für viele gut,
man strengt sich an für seine Ziele,
kriegt gute Noten, Lob und viel mehr Mut
vergessen sind Faxen und andere Spiele.

…Reimschemawechsel?
Bitte was?
Aabb?
Ok!

Zu den Betreuern wollte ich noch kommen,
ein jeder hats bestimmt vernommen,
Frau Reitz ist mit von der Partie,
angenehmer war das Silentium nie! ;)

Na, vielen Dank mein lieber Jan,
gibt’s auch was zu unserem kräftigeren Mann?

Herr Schütz, der Mann der weihnachtlichen Küche,
fällt auf durch knoblauchhafte Gerüche!
Dem gibt man mal die Hand,
danach braucht man nen Gips oder Verband!
In Mathe steht er uns stets beiseite,
SIE suchen dann ja schnell das Weite!

Auch dies mag ich dir durchgehen lassen,
könntest du noch ein Vers‘chen zur zweiten Dame verfassen?

Frau Hammer hab ich gern und werd nicht klagen,
ich trau mich einfach nicht, was andres zu sagen!
Sie löst ganz fix jedes Problem
Und lässt uns nie im Regen stehn.
Nun machen wir mal langsam Schluss
Sonst nimmt man uns das übel, unsern Stuss!

Heute am Festtag wollen wir uns freun,
sollte man sich vor Knecht Ruprecht denn scheun?
Ich hör schon den Schlitten mit läutenden Glocken,
Hoffentlich bringt Laura nicht nur selbstgestrickte Socken?!